Cinque Dita (2997m) – Spigolo Del Pollice (IV)
Ein unverhofft rustikales Dolomitenerlebnis an einer wilden Kante. Oder: der Mensch gegen die Eiergondel.
Ein unverhofft rustikales Dolomitenerlebnis an einer wilden Kante. Oder: der Mensch gegen die Eiergondel.
Für mich aktuell das Muddaschiff in schöner Routenführung. Unser erstes Dolomiten-Terrortürmchen hat auf jeden Fall mächtig Spaß gemacht und meine Erwartungen im ganz großen Stil übertroffen.
Nach meinem Epos an der Kampenwand mit Tami, bin ich im August nochmal zurückgekommen. Diesmal mit Einfachseil. Diesmal mit Plan. Diesmal mit Blasmusik. Diesmal ohne Sicht.
Ab wann ist eine Bergtour erzählenswert? Keine detaillierte Beschreibung, keine brandheißen Infos – aber eine kleine Zeitkapsel einer Tour, die ich nie vergessen werde.
Endstation Covid19, Abstieg nach Kurzras und Flucht aus Meran. Was bleibt von 10 Etappen über den Alpenhauptkamm?
Mittlerweile reichlich angeschlagen erwägen wir die Flucht nach vorne als entspanntesten Weg – und so mache ich meinen ersten 3000er unbewusst mit Corona.
Nach dem Pausetag gibt es nur einen kurzen, grauen Hatscher zur Martin-Busch-Hütte und einen mysteriösen Energieüberschuss meinerseits zu bestaunen.
Die Crux zwischen Garmisch und Meran und eine (auch mentale) Gratwanderung zwischen Neuschnee und Steinschlag in einer magischen wie fragilen Gebirgswelt.
Eine der (wenn nicht sogar die) schönsten Etappen führt uns durch die wilden Weiten der Stubaier Alpen – wenn auch getrieben von einer angekündigten Schlechtwetterfront.
Ahhh endlich wieder Bergluft. Die 5. Etappe führt uns über die Finstertaler Scharte von der Dortmunder Hütte zur Schweinfurter Hütte. Zwei Gipfel am Wegesrand sammeln wir auch noch ein.