Täfelekopf (1713m) via Fingersteig (D)
Impressionen einer einsamen Feierabendbegehung des Fingersteigs am Tegelberg inmitten glühender Berge – und ein winziger Exkurs in eine für mich unverständliche Bergsportdisziplin.
Impressionen einer einsamen Feierabendbegehung des Fingersteigs am Tegelberg inmitten glühender Berge – und ein winziger Exkurs in eine für mich unverständliche Bergsportdisziplin.
Der wilde Kaiser – dank üppigem Altschnee sogar noch ein wenig wilder. Und nach einem ziemlich ernüchternden Versuch am Kopftörlgrat zieht es uns an den rund 700 Meter langen Kraxengrat – weil das bestimmt alles viel netter ist da drüben.
Mal kurz rechts ranfahren um bei Wind und einigen Tropfen in Jeans durch eine makellose Platte zu fetzen. Just Gardasee things.
Angehängt an die Orizzonti Dolomitici (V+) und zwischen Windböen und Steinschlag ist uns mit dieser Sportkletterei am Piccolo Dain ein traumhafter Abschlusstag in Arco gelungen. Inklusive meiner schönsten Seillänge bislang.
Unser Finalschlag in Arco sollte ein Doppelpack an Sportkletterrouten vor den Toren von Sarche sein. Die Orizzonti Dolomitici diente dabei als Zustieg – und gibt leider auch gar nicht so viel mehr her.
Es wurde scheinbar wieder Zeit, dem Superlativ „schönste Route bisher“ ein Update zu verpassen. Aber dann ausgerechnet die eine Tour, die wir in der Planung wieder verworfen hatten? Zu schwer, zu alpin & Nichts für uns.
Während das Internet streitet ob diese Linie durch die gigantischen Sonnenplatten nun im 4. oder im 6. Grad anzusiedeln ist, haben wir einen investigativen Selbstversuch gestartet.
Traumhafte Platten neben gerodetem Dschungel, kompakte Reibungskletterei neben losen Möchtegern-Geschossen. Die sehr junge Claudia 22 zeigt neben aufwendiger Erschließung vor allem Kontraste auf, die uns in der Abendsonne über dem Gardasee begleiten.
Unsere erste Mehrseillänge im Sarcatal. Dank frühem Start eine einsame Runde auf einer leichten aber eleganten und abwechslungsreichen Linie, die wir per Verhauer etwas nachgewürzt haben.
Nichts als Liebe. Für Spontanität, Einsamkeit und Abende, an denen die eigenen Hausberge nicht vom Hochgebirge zu unterscheiden sind.