Kletterblog & Berggeschichten
Westl. Sattelspitze (2339m) via Mit Vergnügen (VI-/VI)
Westl. Sattelspitze (2339m) via Mit Vergnügen (VI-/VI)

Westl. Sattelspitze (2339m) via Mit Vergnügen (VI-/VI)

GuMo, Innsbrooklyn!

Die Sattelspitzen sind die zwei kleineren Erhebungen in der Nordkette links der Bildmitte

Ein weiterer, unbeständiger „Sommertag“ in der Hauptstadt Tirols. Nachdem Tami und ich am Vortag bei Wind und Wetter über den überraschend schönen Nordgrat der Vorderen Sommerwand cruisen durften und sich mein Knie wieder als halbwegs belastbar erwiesen hat, steht der heutigen Tour nichts mehr im Wege. Die ist ohnehin mal wieder – wie zuletzt sträflichst etabliert – per Gondel entschärft. Es fehlt nicht mehr viel, damit ich die Seite in Alpartig – Gondelblog und Liftgeschichten umbenenne. Den vollen Hatscher hinauf in den Bereich der Seegrube will ich mir in dem Zustand wirklich noch nicht antun. Das letzte Mal als ich hier an der Brandjochspitze unterwegs war ist mir eindrucksvoll klar geworden, wie brutal die Höhendifferenz zwischen dem tiefen Inntal und den Gipfeln der Nordkette wirklich ist.

Wir haben uns auf eine sehr junge Linie in der Südwand der Westlichen Sattelspitze eingeschossen. Die Route Mit Vergnügen bzw. Avec Plaisir ist gerade mal ein Jahr alt, misst immerhin 10 Seillängen und wurde 2024 von Werner Gürtler aus der zerklüfteten Südostwand der Sattelspitzen herausgearbeitet. Von der Seegrube, die wir bequem per Gondel erreichen, ist sie nur 200 kurzweilige Höhenmeter und eine kurze aber aussichtsreiche Traverse entfernt. Die Kletterei ist mit VI-/VI bewertet und modern abgesichert. Kurzum: ein genussvoller Tag in einer per Name schon vergnüglichen Kletterroute?

Gekauft!

Kaum stehen wir mit Seilen am Rucksack in der Gondel hinauf in die Seegrube, werden wir schon belehrt, dass es irgendwo „hinten drinnen“ eine viel lohnendere Kletterei im oberen 8. Grad gäbe. Dass wir uns die doch anschauen sollen. Dass die Mit Vergnügen recht eigenartig sei. Die wenigen Minuten Fahrzeit der Seegrubenbahn reichen für einen Schwall an Informationen, die zumindest in unserer Wahrnehmung vor allem die Kompetenz und das umfangreiche Kletterleben des Informierenden hervorheben sollen – von uns so aber gar nicht richtig gewollt oder dringend benötigt wurden. War bestimmt nur gut gemeint. Aber wir klettern halt keinen oberen Achter – was aus unserer Routenwahl und Reaktion mit etwas Feingefühl herauszulesen gewesen wäre und was wir mangels Redeanteil auch gar nicht haben ausdrücken dürfen.

Aussteigen, Rausgehen, Beim-Plan-Bleiben.

Zustieg

Von der Seegrube geht es zunächst ohne nennenswerte Höhenzunahme über den Brauneggsteig nach Westen. Hat man den kleinen Buckel aus der Grube heraus überwunden, so kann man gegenüber auch bereits das recht überschaubare, doppelgipflige Massiv der beiden Sattelspitzen einsehen. Für unsere Kletterei ist der höchste Punkt des der linken (und damit westlichen) Sattelspitze vorgelagerten Geröllfeldes anzupeilen. Dafür biegen wir rasch auf den Schmidhubersteig ab, welcher an der Wand vorbei und weiter zum Frau Hitt Sattel führt.

Ich bin mal wieder zu ungeduldig und meine bereits unter der östlichen Sattelspitze einen kleinen Zustiegspfad zu erkennen, der uns das Schotterfeld an seiner schmalsten Stelle überwinden lässt. Der steile und abschüssige Schrofenlauf kann aber wirklich nicht empfohlen werden – geschickter und üblicher ist es wohl wirklich bis in die Falllinie der Route auf dem Weg zu bleiben und direkt durch’s Geröll aufzusteigen. Es sind ohnehin nur 50 Höhenmeter und die Mühen sind eigentlich sehr überschaubar.

Am Wandfuss – mittig mit Adleraugen der angepinselte Routenname „Mit Vergnügen“

Zum Einstieg muss vom höchsten Punkt des Gerölls noch wenige Meter auf der brüchigen und etwas unangenehmen Rampe aufgestiegen werden. Idealerweise ist man vielleicht sogar unten im flacheren Gelände schon in den Gurt und die Kletterschuhe geschlüpft. Wir natürlich nicht. Während ein paar polternde Steinchen die morgendliche Ruhe stören bestücken wir unsere Gurte, dann steigt Tami in die 1. Seillänge ein.

1. Seillänge (V+)

Der guten Absicherung folgend geht es über kurz etwas brüchigen – dann zunehmend festen und teils extrem rauen Kalk empor. Dem Verlauf einer vagen Rinne folgend wird eine kleine Links-Rechts-Schleife geklettert, die rasch in eine bereits von unten recht eindrücklichen Platte mündet. Für Tami ist die letzte Mehrseillänge dieser Art ziemlich lange her. Umso kühner, dass sie den Kaltstart im klammen und kühlen Fels so schnell gelöst bekommt. Die Platte wirft nämlich direkt eine der schwierigeren Einzelstellen der Führe ab und will über einen ziemlich kräftigen Piazriss verlassen werden. Selbst im Nachstieg gelingt mir das nur auf den zweiten Anlauf. Da wären wir in der empfohlenen 8+ ja allerbestens aufgehoben gewesen.

2. Seillänge (III)

Wir wechseln die Führung und ich steige über einen kleinen, stellenweise brüchigen Aufschwung in flacheres Schrofengelände. An den wenigen Punkten, an dem sich in diesem Gelände überhaupt ein Bohrhaken anbringen lässt steckt auch einer. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass man gegen Ende der Seillänge nur noch über steile Grasnarben und erdige Absätze bouldert und dabei auch potentiellen Steinschlag im Blick behalten sollte.

In der Hoffnung, dass es nicht zu viele solcher Passagen in der Wand gibt hänge ich mich in den Bilderbuch-Standplatz ein und hole Tami nach. Die ergiebigen Regenfälle der letzten Tage sind dem feuchten Boden noch anzusehen. Der kurze Lichtblick am Morgen ist inzwischen zähen Wolken gewichen – ein spontanes Abtrocknen der Schrofen dürfen wir also nicht erwarten. Mit Kletterschuhen ergibt sich auf diesem Untergrund eine halbwegs feurige Mischung.

3. Seillänge (IV)

Die nächste Seillänge suggeriert mehr Felskontakt – folgt aber auch zunächst einer nach links ansteigenden Wiese. Die umliegenden Felsriegel geben schonmal einen Vorgeschmack auf die spannenden Tropflöcher, die sich hier gebildet haben. Leider kriegt Tami in dieser Seillänge wenig nennenswerte Klettermeter unter die Finger. Zwar wechselt man irgendwann wieder in den Fels und traversiert diesen einige Meter über dem grünen Band – wirklich spannend ist das aber nicht. Kurz vor dem Standplatz tanzt mit einem kleinen, plattigen Eck nochmal ein Zug aus der Reihe, dann ist die Zubringer-Länge schon wieder zu Ende.

4. Seillänge (VI-/VI)

Okay, die ist geil!

Dass solche Zubringer-Längen sich auch lohnen können belegt die 4. Seillänge. Sie fällt mir zu und beeindruckt direkt vom Standplatz weg mit unglaublich griffiger und recht steiler Kletterei an feinen Leisten und idealen Tropflöchern. Garniert mit filigranen Sanduhren und lässigen Untergriffen fühle ich mich kurz in eine Kletterhalle entführt, in der mit viel Aufwand eine interessante und athletische Route geschraubt wurde. Hier hat die Zeit ein paar Meter Fels hinterlassen, die wie für’s Klettern gemacht zu sein scheinen. Ein harter Kontrast zur teils schrofig-unübersichtlichen Umgebung. Aber von der bekommen wir im dichten Nebel leider ohnehin nicht wirklich viel mit.

Eine stumpfe Kante – weiterhin mit rauem Fels und scharfen Löchern gesegnet – erreiche ich den zweiten Teil der Seillänge. Der kleine Miniatur-Pfeiler lockt mich in einen markanten Riss, in dem ich mich aber dermaßen verknote, dass der saubere Durchstieg einer Neubewertung der Situation zum Opfer fällt. Etwas über Rechts – den Pfeiler frontal ansteigend – fällt es mir viel leichter.

Ich erreiche den luftigen Standplatz und sichere Tami durch die beeindruckende und homogene Seillänge. Richtig fein. Mit Sonne im Gesicht und Tiefblick auf Innsbruck wahrscheinlich sogar richtig richtig fein.

5. Seillänge (IV+)

Für Tami geht es weiter in die wahrscheinlich lohnendste der leichteren Seillängen: Die luftige Kante ist auf plattigem, relativ festem und geschlossenen Kalk zu klettern und möchte an einigen Ecken gezielt angetreten werden.

6. Seillänge (IV)

Leider erfährt die schöne Kletterei der vergangenen zwei Seillängen ein jähes Ende – es wird wieder flach, schrofig und erdig. Die 6. Seillänge quert leicht ansteigend nach links an einen großen Pfeiler heran. Die kleine Platte zu Beginn (laut Topo II) ist beinahe spannender zu klettern als der Aufschwung (IV) kurz vor dem Standplatz. Dazwischen überwiegt aber Schrofenkletterei auf einem grasigen Band.

7. Seillänge (IV)

Auch die 7. Seillänge bleibt im nicht wirklich berauschenden Fels unmittelbar über dem Gehgelände einer grasigen Rampe und führt um den Pfeiler herum in eine Rinne, die sich weiter oben zum Kamin der folgenden Länge verjüngt. Die Beschreibung „Hangelquergang“ wäre zu euphorisch – viel zu früh setzt man wieder in Gras und Erde auf und wurschtelt sich in gewohnter Manier zum Standplatz durch.

8. Seillänge (VI)

Ich bin wieder im Vorstieg und darf mir die zweite schwierigere Seillänge der Wand aus der Nähe ansehen. Und um ehrlich zu sein – ich habe sie ein wenig unterschätzt. Nach einer weiteren Passage in der grasigen Rinne und einfacher Plattenkletterei erreiche ich den Fuß des Kamins. Die Haken stecken genüsslich eng – der Untergrund beugt sich dem aber nur teilweise. Nach einem griffigen und einfachen Aufschwung wird es plötzlich ordentlich unübersichtlich, kleingriffig, lehmig und – bei unserer Begehung – nass. Beste Vorraussetzungen also für einen rutschigen und teilweise brüchigen Kamin. Wären hier nicht so viele Bohrhaken angebracht könnte man fast meinen in einer wilden, alten Dolomitentour gelandet zu sein – es geht doch ziemlich alpin zur Sache. Es empfiehlt sich wahrscheinlich auch die Seillänge ohne Rucksack zu Klettern. Ich ignoriere solche Empfehlungen jedes Mal und wundere mich dann, wenn ich in irgendwelchen dreidimensionalen Bewegungen stecken bleibe.

Mit einigen Pausen, abrutschenden Tritten und leisem Fluchen erreiche ich die pfiffige Stelle am Klemmblock, unter welchem man hindurch schlüpft um dann über relativ steile und splittrige Wandkletterei auf den spektakulären Pfeilerkopf auszusteigen. Bergsteigen.com schreibt im sehr gelungenen Topo übrigends, dass diese Tour bei Nässe nicht zu empfehlen ist. Wenn damit nicht bereits die grasigen Bänder gemeint waren – dann aber spätestens der sch(m/w)ierige Kamin. Zu unserer Verteidigung können wir nur sagen, dass der Tag mit 10 Stunden Sonnenschein prognostiziert wurde und wir lediglich die an der Nordkette anstauende Restbewölkung und deren abschirmende Wirkung unterschätzt haben. Dass es zuvor einige Tage ausdauernd und intensiv geregnet hat, schieben wir mal gekonnt unter den Tisch.

Am Ende der Kaminseillänge im rustikalen Fels über dem großen Klemmblock

Hinter dem Köpfl an dem sich der Standplatz befindet eröffnet sich ein toller Tiefblick. Auch der Blick hinüber zum Frau Hitt Sattel und zu den dahinter liegenden Brandjochspitzen ist eine fantastische Abwechslung zum tristen Grau unserer Begehung. Tami bastelt sich ebenfalls den schlammigen Kamin empor und erreicht sichtlich erleichtert den kleinen Adlerhorst in der Wand.

9. Seillänge (V+)

Unter ständiger Beobachtung durch die Klettersteig-Begeher des Innsbrucker Klettersteigs, der nun direkt gegenüber am Grat verläuft, steigt Tami in die letzte richtige Seillänge ein. An einem sehr luftigen Eck direkt hinter der kleinen Scharte muss nochmal ein sauberer Zug im oberen 5. Grad geklettert werden – dann führt einfaches und erneut grasiges Gelände an den letzten Standplatz heran.

Tiefblick zum Frau Hitt Sattel
10. Seillänge (III+)

Die letzte Seillänge ist zwar mit 50 Metern bis zum Gipfelkreuz angegeben – die Möglichkeit einen Standplatz am Klettersteig zu beziehen ist aber schon deutlich früher erreicht. Ehrlicherweise gefällt mir diese Option auch besser als das Seil noch weitere 20 Meter über den brüchigen Pfad zum Gipfel zu spannen und den zahlreichen Ferrata-Aspiranten den Weg zu versperren.

Auf dem Weg dahin darf man sogar noch ein paar Meter in recht griffige und feste Kletterei eintauchen ehe eine kurze, steile und spaßige Verschneidung den Zugang zu den Stahlseilen vermittelt. Ich hole Tami nach und wir steigen gemeinsam die letzten Meter zum kleinen Gipfelkreuz auf.

Wir machen eine kurze Rast und beobachten die immer wechselnden Wolkenspiele an den umliegenden Wänden und Graten. Auch ein kurzer Blick ins Karwendel geht sich aus, bevor wir die Rucksäcke schultern und den Abstieg in Angriff nehmen.

Abstieg (C/D)

Von den Sattelspitzen führt eigentlich nur der Innsbrucker Klettersteig, den man hier sogar in beide Richtungen begehen könnte um zur Seegrube zu gelangen. Nach rechts – gen Osten – würden wir auch noch die benachbarte Östliche Sattelspitze überschreiten und eher gegen den Strom der Klettersteiggeher schwimmen. Links, im Westen, wartet ein kürzerer und direkterer Abstieg in den Frau Hitt Sattel mit der überhängenden C/D-Schlüsselstelle des Innsbrucker Klettersteigs.

Wir entscheiden uns für die zweite Option und ich knüpfe mir interessehalber aus einer Reepschnur noch einen improvisierten Bandfalldämpfer bzw. das was im Netz neuerdings als „Notfall-Klettersteigset“ gehandelt wird. Im Vergleich zur statischen Bandschlinge wird hier zumindest ein bisschen Sturzenergie in den Prusikknoten geschickt – eine Alternative zum Klettersteigset ist das aber auf jeden Fall nicht. Letzten Endes benötige ich diese Sicherung auch gar nicht, die C/D-Passage ist nicht allzu exponiert, mit zahlreichen Klammern entschärft und misst nur wenige Meter.

Abstieg über den Innsbrucker Klettersteig mit einer kurzen C/D-Passage

Wir passieren Frau Hitt – das lustige Türmchen, welches den Sattel markiert und auch aus Innsbruck heraus als kleiner Zahn in der sonst sehr gleichförmigen Nordkette auszumachen ist. Dann steigen wir – zunächst ein wenig steiler und schottrig – über die zahlreichen Serpentinen nach Süden ab bis der Brauneggsteig als aussichtsreicher Höhenweg zurück zur Seegrube führt.

Frau Hitt

Beim Rückweg passieren wir nochmal die Wand der Sattelspitze und können den Routenverlauf nochmal ausmachen. Die Linie sucht sich schon einen sehr geschickten Weg durch die zerklüftete Wand und verbindet einige Abschnitte mit sehr gutem Fels zu einem interessanten Durchstieg. Dass man dabei um Schrofen und Bänder nicht herum kommt ist offensichtlich. Dass die dann auch besser trocken sein sollten wird notiert.


Schwierigkeit, Versicherung und Material

Interessante und sehr gut eingerichtete Kletterei in einer inhomogenen Wand weit über den Dächern von Innsbruck, welche ein paar (sehr) lohnende Klettermeter verknüpft und dabei einen abwechslungsreichen Weg auf einen Berg findet, der wahrscheinlich gar nicht wirklich zum Klettern geschaffen wurde.

Dabei fallen aber leider auch ziemlich viele Bänder, Schrofen und grasige Querungen an – mehr als ich gehofft hatte. Es gibt im Inntal definitiv lohnendere, talnahe Plaisirklettereien und in den Wänden des Karwendels auch tollere klassische Linien. Die Avec Plaisir ist ein bisschen von all dem und führt bei genüsslicher Absicherung durch nicht immer genüssliches Gelände. Ein Helm ist obligat.

Die Schwierigkeiten sind in Ordnung, die Spannweite ist aber auch hier vergleichsweise groß. Vieles im IV. Grad geht förmlich unter und ist allerhöchstens ein Einzelzug oder eine kurze Stufe / Platte im Gehgelände. Die Seillängen im 5. und 6. Grad kommen dann aber echt knackig daher und wollen souverän geklettert werden. Die 5+ Passage in der ersten Seillänge empfand ich als Kaltstart ziemlich knifflig, die eigentliche Schlüsselstelle ist grandiose, moderne und ausdauernde Wandkletterei an scharfen Löchern und Leisten. Der rustikale Kamin erinnert dann eher an die alte Schule, ist relativ kleingriffig, unübersichtlich und bei Nässe wirklich unangenehm zu klettern.

15 Expressen genügen.

Zusammenfassung

Ein netter Klettertag über dem Inntal, der definitiv mehr Sonne und trockneren Fels verdient hätte. Ob ich bei Sonne und trockenem Fels nochmal an die Nordkette muss, weiß ich aber auch nicht. Wer aus Innsbruck heraus Mehrseillängen klettern will und dem Trubel einer Martinswand engehen will findet hier aber bestimmt interessante und per Gondel sehr zugängliche Alternativen.

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